Wenn man jeden Tag unterwegs ist, die Zeit in der Bahn fürs Arbeiten nutzt und dazu noch ein Hobby wie die Fotografie betreibt, der kennt die Probleme im Alltag: Wie bekomme ich alles transportiert, was ich heute brauche? Was ich jeden Tag brauche. Vor geraumer Zeit habe ich schon in meinem Beitrag „What’s in my Bag?!“ beschrieben, was ich so jeden Tag bei mir habe. Bei meinem Laptop oder iPad, meinen Kameras, Notizbüchern und allerlei Kleinigkeiten für den Alltag kann ich keine großen Kompromisse machen, die mich dann über den Tag wieder einholen.

Gibt es denn keine gute Tasche für jeden Tag?

Auf dem Markt gibt es fantastische Fototaschen, tolle Messenger-Bags und ausgeklügelte Rucksäcke. Könnte man alles von der Stange kaufen und dann entscheiden, was man morgens mitnehmen will. Wenn man wie wir 50.000KM im Jahr mit der Bahn oder mit dem Flieger unterwegs ist, kann man sich leicht erklären, dass das in der Praxis absolut nicht funktioniert. In die Fototasche passt kein Laptop und keine Flasche, der Rucksack ist für einen geschäftlichen Termin viel zu sportlich und man kommt nicht schnell genug an die Kamera. Dafür passt wiederum in die Messenger-Bag kein Fotoapparat hinein. Kurz gesagt: Zumindest für uns gab es nicht die richtige Tasche.

Von der Idee zum Produkt

Wenn man jetzt das große Glück hat, dass die eigene Frau sich im Textil auskennt, unglaublich gute Materialen zur Verfügung hat, die zudem Abfälle aus der Industrie sind und dazu noch das gleiche Schicksal teilt, jeden Tag alles dabei haben zu müssen, dann hat man wohl mal wieder den Hauptgewinn gezogen. Wir haben uns also Abende hingesetzt und Ideen und Anforderungen an die perfekte Tasche für jeden Tag gesammelt. Materialien gesucht und Maße ermittelt. Herausgekommen sind durch viel Schweiß, Ideen und Arbeit meiner Frau zwei unglaublich gute Prototypen – einer aus Leder und einer aus wasserdichtem High-Tech-Abfall aus der Markisenindustrie.

Fotos von den ersten Prototypen


Die ersten 2.000KM und eine Arbeitswoche mit den neuen Taschen sind schon geschafft und die ersten Ideen für Änderungen, Erweiterungen oder Verbesserungen sammeln sich. Wie es mit den Taschen weitergeht, könnt ihr in den kommenden Wochen und Monaten hier lesen und natürlich auch direkt bei meiner Frau im Blog aus erster Hand verfolgen.

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