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Apple: Das kurze iPad Review.

Glücklicherweise hatte ich schon am Freitag die Gelegenheit, selbst mal ein brandneues iPad WiFi in die Hand zu nehmen. Da will ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, ein kurzes Review zu schreiben! Ergänzt werden meine Eindrücke durch Berichte von Kollegen, die bereits ausgiebig die Möglichkeit hatten, das iPad zu testen.

1. Das iPad ist schwer – zu schwer?

Um das iPad entspannt auf der Couch zu nutzen, sprich mit einer Hand festzuhalten und mit der anderen Hand auf dem Bildschirm rumzufingern, ist das iPad ganz schön schwer. Bereits nach kurzer Zeit verspürt man das Bedürfnis, das iPad mal zur Seite zu legen oder mit irgendeinem Hilfs-Gegenstand auf dem Tisch hinzustellen. Ich persönlich hatte mir das iPad etwas leichter vorgestellt! Schade.

2. Das iPad ist schnell.

Schon beim ersten “Ansurfen” merkt man sofort, dass das iPad nicht “nur” ein großer iPod Touch ist. Alle Animationen sind super flüssig und es hakt an keiner Stelle. Applikationen starten sehr schnell und lassen sich (kleiner Seitenhieb an iPod Touch und iPhone) auch schnell beenden.

3. Das Display ist prima.

Das Display vom iPad ist wirklich klasse. Es vermittelt vom ersten Kontakt an üppige Farben und eine gute Helligkeit. Durch die tollen MultiTouch-Effekte auf dem Homescreen ist das quasi der erste angenehme Kontakt mit dem iPhone – der erste Eindruck zählt ja bekanntlich am meisten.

4. Die Akkulaufzeit des iPad.

Nach den ersten Berührungen, ein paar Videos und ein paar Apps sinkt der Ladestand des Akkus nur sehr langsam. Nach dem was ich aus Berichten erfahren habe, hält der Akku bei normaler Nutzung etwa 8-9 Stunden (iPad WiFi). Videos verkürzen die Akkulaufzeit jedoch erheblich! Die Standbyzeiten müssen sich noch beweisen – hier verzichte ich mal lieber auf Spekulationen.

5. Die Onboard-Apps.

Die bereits installierten Apple-Apps wie z.B. der Kalender, Notizen, YouTube und auch der Email-Client sind super umgesetzt. Die Blätter-Funktion macht wirklich Spaß und die Apps sind weitaus übersichtlicher als die kleinen Brüder auf dem iPhone. Ein kleines aber witziges Detail: Sobald man iBooks herunterlädt, bekommt man eine kostenlose Ausgabe des Buches “Winnie Puuh” mit dazu. Schön!

Das Fazit zum iPad

Das iPad ist (Zitat von Herrn X) “[..] ein teures aber auch sehr praktisches Couch-Tablet, dass vor allem fürs Surfen sehr geeignet ist. Der “Wow-Effekt” lässt, vorausgesetzt man kennt die Vor- und Nachteile von iPhone und Ipod-Touch schon, leider schon nach dem ersten Tag spürbar nach. [..]”

Der App-Store ist leider noch etwas mager und die Preise für viele Apps liegen im Vergleich zu iPod-Touch und iPhone auf einem hohen Niveau. 15€ für eine einzelne App (z.B. iWork) sind keine Seltenheit.

Braucht man also wirklich ein iPad? Natürlich! ..Wenn man für ein Couch-Tablet zwischen 500 und 800€ ausgeben möchte und einem das iPad gefällt.

iPad, HP Slate, Archos und Co: Der große Vergleich

Mein lieber Kollege Andreas hat mir die Tage eine sehr interessante Tabelle zur Verfügung gestellt, in der er alle Eigenschaften der verschiedenen Slates verglichen hat. Mit von der Partie sind unter anderem das Apple iPad, Arcos 7 und Archos 9, WeTab, HP Slate, ASUS Eee und das Lenovo IdeaPad.

Ich habe bislang noch nirgens eine Tabelle gefunden, die alle Kandidaten miteinander vergleicht und möchte sie euch daher nicht vorenthalten. Danke, Andreas!

Vergleich aller Slates

Falls es Anmerkungen oder bessere Informationen geben sollte, können diese gerne in den Kommentaren angeregt werden. Wir werden dann versuchen, die Tabelle immer auf dem aktuellen Stand zu halten!

Apple Keynote: Eine Mail an Steve Jobs!

Nachdem ich ja schon zuvor meinem Unmut über die heutige Keynote beschrieben habe, habe ich die Chance genutzt und zum zweiten Mal in meiner Zeit als Apple-User eine Mail an “Steve” geschickt. Mal sehen welche Reaktion sich die Herren hinter dieser Email-Adresse sich diesmal entlocken lassen. Beim letzten mal gab es eine sehr persönliche und ausführliche Antwort.

Hello Steve,

I agree with your meaning of the need to introduce something between the iPhone/iPod and the Macs – and the iPad does very well –  but this keynote didn’t satisfy me so far. I have expected more than ’80 minutes of iPad demonstration’ in detail. I think the professional customers are waiting for an small upgrade of the MacBook Pro series, especially the ‘big ones’. All the big players on the market are bringing out professional laptops with the modern Intel i5/i7 series processors and high grade NVIDIA or ATI GPUs.

This is just my personal opinion – the opinion of an pleased customer of you. I am using Macs, iPhone, Apple Software and I have the need for an up-to-date system.

I would be very happy to get _any_ reaction from you.

Falls es zu einer Antwort kommt, wovon ich mal ausgehe, werde ich an dieser Stelle darauf eingehen.

(Kritische) Apple Keynote Nachbereitung

Das war es also schon! Um 20:35 MEZ war die heutige Keynote beendet und hat mich persönlich maßlos enttäuscht. Es wurde zwar das iPad als innovatives Device vorgestellt, aber absolut kein Wort über die Belange der professionellen Anwender verloren. Das iPad ist für mich entweder:

  • Ein aufgepusteter iPod Touch (WiFi) bzw. iPhone (WiFi+3G)
  • Ein zu intelligent geratener digitaler Bilderrahmen

Ich finde zwar den Preis zwischen 499$US und 829$US wirklich beachtlich aber ich finde trotzdem keine sinnvolle Anwendung für dieses Produkt. Mein iPhone kann 75% der Sachen genauso gut nur auf einem kleineren Display, passt aber jeden Tag in meine Hosentasche! Und ach ja: Ich kann damit auch Telefonieren. Verrückt, oder?

Einen sehr schönen und ausführlichen Artikel zum iPad findet ihr hier: Apple iPad – der Computer für alle, die keinen Laptop brauchen (Beitrag von Fabian Pimminger).

Ich habe persönlich fast drei Monate mit dem Kauf eines neuen MacBook Pro gewartet, fest der Annahme, dass heute die Intel i5 Prozessoren eingeführt werden. Pustekuchen! Wie will Apple nun noch mit dem Tempo der anderen Hersteller mithalten? Sony bietet mittlerweile ein hervorragendes Konkurrenzprodukt zum MBP an, das auch noch viel weniger kostet. Von einem Premium-Produkt erwarte ich neben gutem Design eben auch einigermaßen aktuelle Technik.

Da viele mich nach Quellen Fragen hier ein paar Beispiele der Konkurrenz:

Die einzige Rettung aus meiner Sicht: Ein WIRKLICH kurzfristiges ‘silent Update’ der gesamten MacBook Pro Reihe.