Posts Tagged → brushless
RC-Racing: Mein fertiger HPI MT2 Brushless-Umbau
Seit etwa zwei Wochen ist er nun fertig, mein auf Brushless-Antrieb umgebauter HPI MT2 Monstertruck. Ich habe ihn, total kreativ, “MT2-E” getauft. Im Folgenden nun ein paar Details und ein kleines Tagebuch zum Umbau:
Phase 1: Suchen eines geeigneten Chassis
Etwa drei Wochen habe ich eBay jeden Tag aufs Neue nach einem passenden HPI MT2 Nitro-Monstertruck im guten Zustand gesucht. Schlussendlich habe ich einen ausgeschlachteten MT2 gefunden, der bereits vom Vorbesitzer auf Brushless umgebaut werden sollte. Dieses Projekt hat der Vorbesitzer leider/gottseidank niemals abgeschlossen. Der MT2 war in einem durschnittlichen Zustand. Alle Chassisteile waren intakt aber es fehlte die komplette Kraftübertragung zwischen dem vorderen und dem mittleren Differential. Dafür war die Karosserie mit LED-Lichtern versehen. Nettes Gimmick! Kosten: 56€ + 34€ für Ersatzteile.
Phase 2: Die Suche nach einer passenden Akkuhalterung
Was gibt es denn wohl für den MT2 für eine schöne passende Akkuhalterung aus dem Zubehör in einschlägigen Shops? Richtig. Keine! Da bleibt einem also wohl nichts anderes übrig, als selbst eine passende Halterung anzufertigen oder aus anderen Bauteilen zu improvisieren. Vor allem flexibel soll die neue Halterung sein!
Neben zwei Alu-Einschraubwinkeln und einigen Klettschnallen war das ganze schnell zusammengestellt. Es mussten nur flux die passenden Löcher für die Befestigung in das Chassis gebohrt werden und schon konnte der erste Probelauf stattfinden. Auch nach fast 15 Akkuladungen sitzt alles Bombenfest und verrichtet einen guten Dienst. Kosten: 3€ für die Klettbinder.
Phase 3: Die passende Motorhalterung muss her!
In Phase drei habe ich im Zubehör nach einer möglichst einfachen und effektiven Motorhalterung mit flexibler Befestigung und einer guten Wärmeableitung gesucht. Fündig wurde ich am Ende bei in-racing, die für unter 20€ eine Schellenbefestigung mit Kupferblättchen zur Wärmeübertragung bieten. Befestigt habe ich die Halterung mittels bestehender Löcher, die ich verbreitert habe. Die Halterung ist nun mittels Langbohrungen von einem 11er bis zu einem 16er Ritzel verschiebbar und bietet dem Motor einen enormen Seitenhalt. Kosten: ca. 20€
Phase 4: Unterbringen des Servo, des Empfängers und des Reglers
Nachdem das Chassis durch den großen Akku und die komplett durchlaufenden Antriebsknochen doch sehr eng bemessen ist, musste für die Elektrik eine passende effiziente Lösung gefunden werden. Der Regler ist direkt zwischen Motor und Lenkung gelandet. Für den Servo und den Empfänger habe ich eine original Radiobox vom MT2 besorgt, zugeschnitten und dann mit den entsprechenden Elektrikteilen verbaut. So sind alle Teile gut untergebracht und durch die Radiobox kann ich die Elektrik auch in Windeseile demontieren, um an die Lenkung zu kommen. Als Servo kommt ein HiTech Digitalservo mit 8KG Stellkraft zum Einsatz. Motor und Regler entstammen dem Castle Creations Sidewinder Set (5700kv). Der Empfänger ist ein Traxxas TQ 2,4GHZ. Kosten: inkl. aller Elektrik ca. 180€.
Phase 5: Kühlung
Da mein Mamba-Motor mit 5700kv nicht gerade ein Kühlwunder ist, habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich bei dem schweren Chassis keinen Tod des Motors riskiere. Lösung: Einen dicken Lüfter zur Zwangsbeatmung des Antriebs. Der Lüfter ist ein 40x40mm Lüfter (Brushless) mit 5v, so dass er direkt am Empfänger betrieben werden kann. Die Temperatur sinkt somit unter Last von vorher 71°C auf ca. 58°C. Super! Kosten: 5€.
Phase 6: Abstimmung und Tuning
Bereits bei den ersten Testfahrten hat sich gezeigt, dass die Schwachstelle des alten HPI MT2 die Dämpfer sind. Durch fehlende Stellschrauben lassen sie sich sehr schlecht auf das neue Gewicht des MT2-E abstimmen. Da die Dämpfer ohnehin durchgerockt und undicht waren, habe ich sie dann gegen neue (schicke) Aludämpfer aus dem Tuning-Programm getauscht. Nun lässt sich der MT2-E super abstimmen und liegt auch viel besser in der Kurve. Kosten: 32€.
Das Fazit
Der HPI MT2 ist ein tolles Auto für einen Brushless-Umbau. Das Aluchassis bietet vielfältige Möglichkeiten zur Variation. Viele setzen das Mitteldifferential beispielsweise weiter nach hinten oder nach vorn, tauschen die Seite der Lenkung oder bauen den Akku oder Motor seitenversetzt ein. Ich denke man kann da beliebig viel Aufwand treiben. Diese Lösung ist wohl eine der einfachsten und führt dennoch ohne Probleme zum Ziel. Vorteil: Durch die ausbleibenden Grundveränderungen passen alle Standardteile des MT2 weiterhin. Ich würde den MT2 ohne Weiteres jedem empfehlen, der sich einen schnellen 1:10 4WD Truck bauen möchte. Die Gesamtkosten hielten sich mit ca. 330€ (Ready-to-Run) noch in Grenzen!
Zusammenfassung:
HPI RS4 MT2 Nitro Monster-Truck
Castle Creations Sidewinder 5700kv
Novak Ritzel 12z (Modul 1)
Traxxas TQ Link 2,4Ghz
SLS und LRP LiPos 2s (5000mah)
Topspeed: ca. 55km/h
Fahrzeit: ca. 14-18 Minuten
Für Rückfragen, Anmerkungen oder Mitteilungen aller Art steht euch die Kommentarfunktion offen!
RC-Racing: Erstes Video zum MT2 Brushless Umbau
Hier ein kleines Video zum HPI MT2 Brushless-Umbau. In dem Video tauchen auch Sebos Losi Micro-T und Daniels Traxxas Rustler auf. Viel Spaß!
RC-Racing: HPI MT2 Brushless Conversion “MT2E” ist fertig!
Fast sechs Wochen, etliche Ersatzteile und unzählige Stunden des Sägens, Feilens und Schraubens ist es endlich geschafft. Der HPI MT2 Nitro Truggy (Maßstab 1:10) ist nun endlich fertig auf Brushless-Antrieb umgebaut. Ich habe fast alle Teile improvisiert oder selbst hergestellt und bin auch ein klein bisschen Stolz auf den Renner ;)
Heute war nun die erste Feuerprobe mit den Arbeitskollegen auf dem weitläufigen Parkplatz und ich konnte einige Wertvolle Eindrücke gewinnen:
- Der “MT2E” ist extrem wendig und hat durch Allrad eine sehr gute Traktion
- Der “MT2E” ist schwer und daher etwas träge in der Gasannahme
- Der “MT2E” bremst über alle vier Räder – ein riesiger Unterschied!
- Der “MT2E” hält auf Anhieb und kommt rein rechnerisch auf ein Tempo von 67km/h
Nun noch ein paar Bilder zum Umbau:
Anregungen und Kritiken nehme ich in den Kommentaren gerne entegen. Die komplette Bildersammlung zur Brushless-Conversion gibt es hier auf Flickr!
RC-Car: T-Bone Bumper am HPI Firestorm
Da der Firestorm durch Brushless und LiPo-Umrüstung langsam etwas hecklastig wird und immer Wheelies machen möchte, habe ich nun etwas Abhilfe geschaffen. Die Jungs von T-Bone Bumpers (USA) haben in ihrem Programm Schutzsets in Form von Stoßfängern für viele gängige RC-Cars. Die Sets kosten zwischen 15$US und 25$US und lassen sich bequem über die Webseite bestellen. Beim Auspacken hat man sofort bemerkt, dass es sich um handarbeit handelt! Alle Rundungen sind ein bisschen einzigartig, passen aber perfekt!
Auf den folgenden Fotos ein paar Impressionen von diesem Set:
Der absolut nette Nebeneffekt des hinteren Stoßfängers: Er verhindert effektiv die Wheelies und fördert durch den nun offen liegenden Motor die Ableitung der Wärme, so dass ich das Timing des Motors nochmal nach oben korrigieren kann!
Hinweis: Die Jungs von T-Bone Bumpers geben auf die Stoßfänger eine lebenslange Garantie, falls doch mal eines dieser enorm stabilen Teile brechen sollte!
RC-Car: HPI Firestorm Brushless – Neues Setup
Pünktlich zu Ostern hat das große C mir mein Paket mit neuen Teilen für meinen HPI Firestorm geschickt. Es war eine neue Karosserie (Mitsubishi Lancer Evo) als Kameraträger für meinen HD Camcorder, ein Satz Monstertruck-Räder, ein ALU-Kühlkörper für den Motor (Größe 540) sowie ein Satz neue eloxierte Radmitnehmer drin.
Ich habe die Radmitnehmer und die neuen Räder sofort montiert, wie man auf dem folgenden kleinen Schnappschuss sehen kann. Mit großen Rädern sieht der Firestorm ein wenig besser aus als mit den kleinen Truggy-Wheels, die normalerweise verbaut sind.
Ich konnte die Teile dann gleich heute bei dem guten Wetter auf der Straße testen. Die Reifen haben einen guten Grip, nutzen aber sehr schnell ab. Trotzdem eine sehr gute Kombination für die Straße und Rasen sowie leichtes Gelände. Ein sehr positiver Nebeneffekt: Die Reifen nehmen den Stoßdämpfern durch die Größe schon einiges ab! Gegen den benachbarten Losi XXT Truggy (Brushless) macht der HPI mittlerweile eine ganz gute Figur ;) Zu schwer wird der Firestorm aber wohl immer bleiben ..
Die neue Karosserie wird in den kommenden Wochen dann als Kameraträger für meine Aiptek HD-Kamera umgebaut und soll dann spannende Bilder aus der on-board Perspektive liefern. Es bleibt also weiterhin spannend!
















