An diesem Wochenende stand die seit langem geplante Besichtigung der Hochschule Groningen auf dem Programm, um dort die Fakultät für Gesundheitswesen etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Was sich sehr leicht anhört, verwandelte sich schnell in eine echte Schreckensfahrt. Neben den gefühlten vier Millionen Radfahrern und ebenso vielen Zebrastreifen und Kreisverkehren war vor allem die Lokalisierung der Hochschule ein großes Problem.

Nachdem wir uns in echter Need-for-Speed Manier an die Fersen eines Pedelbusses gehängt haben, um ihm zur Hochschule zu folgen, wurden wir nach einigen Kilometern über Busspuren und Radwege von der Fußgängerzone aufgehalten. Das war nun wirklich eine Stufe zu viel für uns. Busspuren und Radwege kann man ja im Notfall noch mit ausländischer Unwissenheit entschuldigen,.. aber eine Irrfahrt durch die Fußgängerzone? Nein.

Wir haben uns dann durchgefragt und dem gebrochenen Englisch bzw. Deutsch der Einheimischen ein Bild von unserer Position und dem Ziel gemacht. Nach etwa zwei Stunden (gefühlte sechs) haben wir dann unser Ziel mit puterrotem Kopf erreicht. Wie wir dann bemerkt haben, war unsere erste Fährte richtig und wir waren nur wenige hundert Meter entfernt, nur eine große Baustelle und die Umleitung haben uns vom Ziel getrennt.