Hendrik Kahmann

Erste Tutorials On-Line

by Hendrik Kahmann on Apr.03, 2006, under Neuigkeiten

Ich habe mich heute Nacht nach dem Klausurstress der letzten zwei Wochen mal wieder intensiv mit meiner Homepage befasst und dabei gleich drei neue Kategorien ins Leben gerufen. Unter den Kategorien in der rechten Navigation findet Ihr nun einige Kategorien, die sich mit Tutorials beschäftigen.

Als kleinen Leckerbissen habe ich jede der Kategorien bereits mit jeweils einem Tutorial gefüllt. In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß bei Lesen und ausprobieren.

Cheers, Hendrik

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FTP-Server einrichten (vsFTPd)

by Hendrik Kahmann on Apr.03, 2006, under Neuigkeiten

Im folgenden Totorial möchte ich euch kurz erklären, wie man einen FTP Server unter Linux aufsetzen kann, ohne großen Aufwand betreiben zu müssen.

Um das Tutorial einfach und überschaubar zu halten, haben wir uns für den FTP Server VSFtpD entschieden. Ihr könnt die aktuelle Distribution jederzeit kostenlos unter der GNU/GPL Lizenz vom Entwickler herunterladen.

Download: Vsftpd.beasts.org

Um das heruntergeladene Paket zu entpacken, müsst ihr die folgenden beiden Kommandos ausführen

SHELL:/# gunzip vsftpd-2.x.x.tar.gz
SHELL:/# tar xf vsftpd-2.x.x.tar

Nachdem das Paket entpackt wurde, muss es noch kompilliert und installiert werden. Bei den meisten Linux Distributionen sollte dies ohne Anpassungen möglich sein.

SHELL:/# cd vsftpd-2.x.x
SHELL:/vsftpd-2.x.x# make
SHELL:/vsftpd-2.x.x# make install

Da wir den Server an unsere eigenen Bedürfnisse anpassen wollen, verzichten wir darauf, die beispielhafte Konfiguration aus dem Verzeichnis in das Verzeichnis /etc zu kopieren. Wir wollen daher eine eigene Konfiguration erstellen.

SHELL:/# cd /etc
SHELL:/# pico vsftpd.conf

Nun wird auf unseren Wunsch eine neue Datei geöffnet, in der wir unseren eigenen FTP Server in den nächsten Minuten konfigurieren werden. Als erstes wollen wir eintragen, dass ein anonymer Zugriff nicht erlaubt ist. Dazu tragen wir folgende Zeile als erstes ein.

anonymous_enable=NO

Da es eine sehr gute und einfache Methode ist, die Nutzerdaten aus den lokalen Beständen des Linux Systems zu beziehen, wollen auch wir die Anmeldemethode auf die lokalen Benutzer definieren. Die Benutzer sollen Schreiben dürfen und eine Standard Usermask erhalten.

local_enable=YES
write_enable=YES
local_umask=022

Um den Upload und den Download von ASCII Daten zu erlauben, muss dieses eingerichtet werden. Auch die Option der rekursiven Liste sollte aktiviert werden.

ascii_upload_enable=YES
ascii_download_enable=YES
ls_recurse_enable=YES

Um den Benutzern jeweils ihr eigenes Homeverzeichnis als FTP Speicher zur Verfügung zu stellen, kann dies mittels Befehl verwirklicht werden.

chroot_local_users=YES

Nun wollen wir den Server noch als Standalone Anwendung konfigurieren, so dass er nicht über den Inet.d gestartet werden muss.

listen=YES

Der Server ist nun soweit eingerichtet, und kann nun gestartet werden. Wir wollen aber noch eine kleine Frage klären, die sich mir selbst gestellt hat. Ich wollte den Benutzern das eigene Homeverzeichnis als FTP Speicher anbieten, jedoch sollte man dann ein Unterverzeichnis anlegen. Dies kann man machen indem man in der Datei passwd im Verzeichnis /etc den Wert des Homeverzeichnisses aktualisiert, indem man den Pfad von /home/user/ auf /home/user/ftp ändert. So kann der Benutzer bei der Anmeldung per FTP nicht seine Systemdateien sehen kann.

Nun fehlt zu unserem Glück nur noch das Starten des Servers. Mit folgendem Befehl können wir das erledigen.

SHELL:/# /usr/bin/vsftp

Falls noch Fragen oder Probleme auftauchen, so bitte die Comments zu diesem Tutorial benutzen. Ansonsten wünschen wir viel Erfolg mit dem neuen eigenen FTP Server. Weitere Informationen zur Konfiguration findet Ihr auf der Seite der Entwickler, die bereits oben angegeben ist.

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Directory Listing auf dem Webserver

by Hendrik Kahmann on Apr.03, 2006, under Neuigkeiten

Anzeigen von Dateilisten auf dem Webserver

Wenn man Dateien auf einem Webserver liegen hat, diese aber nur über einen direkten Aufruf der genauen URL angezeigt werden können, so ist das zwar eteas sicherer, aber sehr unbequem. Was ist wenn man mal ein paar Fotos von der letzten Feier hochladen will, so dass jeder die Fotos in dem Verzeichnis findet?

Mit einem Directory Listing kann man sich eine mehr oder weniger schicke Liste aller Dateien in einem Verzeichnis anzeigen lassen. Alles was man dazu tun muss, ist eine “.htaccess” Datei anzulegen.

In diese Datei muss nun folgender Inhalt eingefügt werden:

Options +Indexes

Das + / – bestimmt die Funktion (anschalten, abschalten)

Bearbeiten der Anzeigeformatierung

Will man die Anzeige beeinflussen und eine einfachere oder komplexere Darstellung erwirken, so sollte man es mit folgendem zusätzlichen Text versuchen:

+FancyIndexing

Das + / – bestimmt die Funktion (anschalten, abschalten)

Ignorieren von Dateitypen

Sollen bestimmte Dateien wie z.B. Textdateien nicht in der Liste aufgeführt werden, so muss auch hierfür eine entsprechende Zeile hinzugefügt werden.

IndexIgnore *.gif *.jpg

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Cisco Router zurücksetzen

by Hendrik Kahmann on Apr.03, 2006, under Neuigkeiten

Passwort und Config Recovery

Cisco Logo

Ich denke jeder, der schonmal mit Cisco Routern und Switches gearbeitet hat, kennt das Problem der vergessenen Passwörter, der fehlerhaften oder “unsauberen” Konfigurationen und der Probleme im Bereich Bootvorgang.

Ich möchte Euch im folgenden eine kurze Einführung geben, wie Ihr Cisco Systeme in dieser Situation retten könnt. Das einzige was Ihr dafür braucht ist das Konsolenkabel, welches eigentlich jeder zur Verfügung haben sollte.

1.1 Zurücksetzen der Konfiguration mit Zugriff auf das IOS

Um den Router zunächst auf den Werkszustand zu setzen, müssen wir auf der Konfigurationsebene die ursprüngliche Konfiguration wieder in den Speicher schreiben. Folgende Kommandos sind nötig um dies zu tun:

Router# config terminal
Router(config)# config-register 0×2142
Router(config)# end
Router# reload
- Would you like to save? NO
- Confirm Reboot! ENTER

Der Router startet nun neu und fordert den Benutzer beim nächsten Start auf eine Frage zu beantworten: Would you like to enter the initioal configuration dialog? [yes/no]. Hier muss mit no geantwortet werden.

1.2 Zurücksetzen des Routers ohne Zugriff auf das IOS

Wenn ein Aufruf des IOS nicht möglich ist, so sollte man den Weg über den Cisco ROM Monitor (ROMMON) wählen. Dazu muss man einfach während des Bootvorgangs des Routers ein Break-Signal senden. Es muss genau dann geschehen, wenn der Router das Image entpackt (self decompressing image). Das Break Signal wird bei den meisten Terminal-Programmen mit der Kombination STRG+B gesendet. Wenn dieses gemacht wurde, wechselt der Router sofort in den ROMMON Mode. Dies erkennt man an der Ausgabe auf dem Bildschirm. Nun wollen wir auch hier die Konfiguration neu schreiben:

Rommon1> confreg 0×2142
Rommon2> reset

Der Router startet nun neu und fordert den Benutzer beim nächsten Start auf eine Frage zu beantworten: Would you like to enter the initioal configuration dialog? [yes/no]. Hier muss mit no geantwortet werden.

2. Setzen der neuen Konfiguration

Nun muss der Router wieder auf seine neue Konfiguration eingespielt werden. Dazu müss das Register der Konfiguration wieder zurückgesetzt werden.

Router# conf t
Router(config)# config-register 0×2102
Router(config)# end
Router# wr

Der Router schreibt nun alle Daten in seine eigene Config und kann nun wieder wie ein neuer Router genutzt werden.

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Mund abwischen und weiter!

by Hendrik Kahmann on Mar.29, 2006, under Neuigkeiten

Scheinbar habe ich ein paar treue “Fans”, die mir gestern betreffend meiner BPL-Klausur die Daumen gedrückt haben. Trotz meines schlechten Gefühl habe ich eine (für mich) überragende 2.0 geschafft.

Nun geht es natürlich gleich wieder mit vollem Elan weiter, denn am morgigen Donnerstag steht die zweistündige Klausur im Modul Internet-Technolgien an. Themen werden vorraussichtlich aus den Bereichen XML, Markup, Client- und Servertechnologien sowie die Protokolle des Internets sein.

Daumen drücken kann sicher nicht schaden!

Cheers, Hendrik

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