OS X auf Low-Budget Intel X86
Nachdem endlich meine neuen Komponenten für meinen low-budget MAC geliefert wurden, konnte ich mich gleich daran machen und meine neue Kiste montieren. Die neuen Komponenten bestehen aus einem Intel Celeron D Prozessor mit 2,66 Ghz und zwei Kernen sowie einem MSI Mainboard (649 NEO-V).
Zu den neuen Komponenten gesellen sich dann aus meinem Bestand zwei DDR-RAM Riegel mit jeweils 512MB und ein 350W Netzteil der Marke No-Name und eine 80GB Festplatte. Alles in allem hat der ganze Spaß etwa 180€ gekostet. Angeschlossen ist diese Höllenmaschine an meinen Samsung TFT (19″ Widescreen), der über eine Geforce 7600GS mit 256MB Speicher angesteuert wird.
Nach der unkomplizierten Montage habe ich dann sofort meine neue OS X DVD eingeworfen und begonnen 10.4.8 auf eine angelegte Partition zu installieren. Der gesamte Installationsverlauf war völlig unproblematisch. Nach dem ersten Start des neuen alten MAC wurde dann auch alles perfekt in einer Auflösung von 1024×768 dargestellt. Dieses “Problem” sollte meine nächste Aufgabe sein.
Ich habe also den Titan Treiber für NVidia Karten in der Version 1 installiert und die Kiste neu gestartet. Seitdem habe ich meine Auflösung von 1400x900x32 inklusive Quatz-Extreme und Core-Image. Die einzigen beiden Probleme sind nun noch der Sound und die Netzwerkkarte. Die Netzwerkkarte hatte ich noch rumliegen, eine RTL8139, die von OS X nativ unterstützt wird. Als Soundkarte werde ich mir einen HAMA USB-Dongle für etwa 12€ kaufen, der dann von OS X erkannt wird.
Alles in allem eine sehr gelungene und günstige Alternative!
Zweite Schnapszahl!
Am heutigen Donnerstag habe ich ihn nun, meinen 22. Geburtstag :) Ich freue mich schon auf die Grillparty, falls einer meiner Gäste am morgigen Freitag diesen Eintrag liest.
Letztes Semester geschafft
Gestern war mein letzter Tag an der Berufsakademie Oldenburg. Drei anstrengende und interessante Jahre liegen hinter mir und vor mir in diesem Abschnitt meiner Ausbildung nur noch die Examensarbeit, die ich zum Thema “Public WLAN” im Betrieb schreiben werde.
Die Ergebnisse der Klausuren aus dem letzten Semester lassen zwar zum Teil noch auf sich warten, aber ich bin guter Dinge dass auch dieses letzte Semester ganz gut verlaufen ist.
Link: http://www.ba-oldenburg.de
Notebook Garantie erlischt durch Linux-Installation?
Wie am Freitag auf Linux.com veröffentlicht wurde, gibt es bei HP Garantie-Probleme bei Geräten, auf denen Linux installiert wurde. Ich halte es für sehr interessant für Linux-Interessierte Lese und empfehle daher den Artikel zu lesen und sich eventuell an der dort entstandenen Diskussion zu beteiligen.
http://enterprise.linux.com/article.pl?sid=07/03/23/1430204&from=rss
MAC OS X als virtuelle Maschine
Viele haben sich sicher schon gefragt, ob es möglich ist, MAC OS X auf einer üblichen Windows Kiste zu installieren. Ich habe lange daran herumgedoktort und bin nun endlich zu “zählbaren” Ergebnissen gekommen. Folgende Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein:
- Vorhandene Apple MAC OS X Software (ab 10.4.5) mit Lizenz
- Intel CPU mit SSE2 und SSE3 Unterstützung
- VMWARE Server Software (kostenloser Download)
- Mindestens 1GB Arbeitsspeicher (2GB bei Windows Vista)
Das sind eigentlich auch schon alle Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen. Als nächstes sollte man dann VMWARE Server installieren und registrieren. Nachdem es installiert wurde muss eine neue Virtuell Maschine erstellt werden. Die Maschine kann einen beliebigen Namen bekommen und an einer beliebigen Stelle auf der Festplatte abgelegt werden. Folgende Einstellungen sind sehr kleinlich zu beachten:
- Gast-Betriebssystem: Windows NT auswählen
- Virtuelle Festplatte
- ab 6GB aufwärts
- als IDE angebunden
- im Voraus erstellt
- Arbeitsspeicher ab 512MB für Gast-System
- Bei DualCore Prozessor einfachen Kern auswählen
- Netzwerk: Bridged
- CD-ROM: Physikalisches Laufwerk auswählen
Nun kann auch schon die MAC OS X DVD eingelegt werden und die virtuelle Maschine gestartet werden. Es öffnet sich ein Menü, indem einfach nur Enter gedrückt werden muss. Falls Probleme auftreten kann man auch mit F8 in die erweiterten Optionen springen und mit -v (Achtung: Englisches Tastaturlayout) ein Protokoll erstellen.
Es öffnet sich ein grauer Bildschirm mit Apple Logo und einem hübschen Ladekreisel. Dieser Vorgang kann je nach System einige Minuten bis zu einer halben Stunde dauern.
Nach diesen Schritten kann den Anweisungen auf dem Bildschirm gefolgt werden. Interessant wird es nun erst wieder bei der Wahl des Installationslaufwerkes. Hier sollte das vorher erstellte VMWARE Laufwerk ausgewählt werden. Falls es, wie bei mir, an dieser Stelle zu Problemen kommt, solltet ihr überprüfen, ob die Festplatte wirklich korrekt als IDE angebunden ist. Falls auch dies der Fall ist, solltet ihr oben bei den Dienstprogrammen unter OS X den Disc-Manager auswählen und die Partition Löschen (Erase). Das Laufwerk wird nun formatiert und steht nach dem schliessen des Disc-Managers zur Installation zur Verfügung.

Es sollte nun zu keinen weiteren Problemen bei der Installation kommen. Nach Abschluss der Installation die DVD aus dem Laufwerk entfernen und die virtuelle Maschine neu starten. Schon habt ihr in wenigen Schritten und etwa zwei Stunden Aufwand einen virtuellen Apple PC auf eurem Windows PC.