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XBOX 360: Forza Motorsport 4 im Kurztest

Am 14. Oktober war es in Deutschland endlich so weit: Der lange sehnsüchtig erwartete Nachfolger von Forza Motorsport 3 ist auf dem Markt. Auch wenn Amazon mich mit der Lieferung am Erscheinungstag hat hängen lassen, habe ich es mir nicht nehmen lassen, mir im Einzelhandel eine Kopie der Limited Collectors Edition zu besorgen. Ich habe es von Amazon trotz Prime übrigens noch immer nicht bekommen (Stand 19.10.2011).

Der Preis des Spiels ist mit ~58€ für die LCE-Edition und ~49€ für die normale Ausgabe weiterhin verhältnismäßig günstig geblieben, wie es auch schon bei den Vorgängern der Fall war.

Was ist wirklich neu an Forza Motorsport 4 von Turn10? Neuigkeiten gibt es technisch vor allem unter der Haube: Die Fahrzeuge wurden überarbeitet, die Strecken verfeinert und neue Strecken hinzugefügt, das Schadensmodell wurde angepasst und die KI der Computerspieler hat sich signifikant verbessert.

Von Anfang an bietet das Spiel durch den abwechslungsreichen Karrieremodus “Welttournee” viel Motivation. Zwischen den normalen Rennen gegen die Computergegner gibt es immer mal wieder ein TopGear-Event wie z.B. Auto-Riesenslalom oder Auto-Bowling. Diese Erheiterungen haben in den vorherigen Ausgaben von Forza Motorsport gefehlt.

Forza 4 - BMW 2002 turbo

Was mir persoenlich am besten gefällt: Die Steuerung und die Möglichkeit der Justierung auf “Normal” und “Simulation” macht das Spiel deutlich anspruchsvoller und vermittelt selbst mit den XBOX 360 GamePads ein richtig gutes Gefühl für die Straßenlage und die aktuelle Situation.

Was weiterhin ausbaufähig ist: Das Schadensmodell ist wirklich sehr einfach gestrickt. Die Autos gehen zwar äußerlich “irgendwie kaputt”, ein rechter Zusammenhang zwischen Aufprall und Schaden am Auto ist aber auch in Forza 4 nicht zu erkennen.

Forza 4 - Golf R Crash

Wirklich klasse ist (wie auch schon in Forza 3) die Grafik und die vermittelte Geschwindigkeit des Spiels. Hier spielt Forza 4 seine ganze Stärke aus und sorgt mit schönen Umgebungen, tollen Lichteffekten und genial digitalisierten Fahrzeugen für zusätzliche Motivation. Auch die Cockpit-Perspektive wurde nochmal überarbeitet und vermittelt beim Bremsen und beim Aufprall nun auch das Gefühl, als würde man mit dem Kopf näher ans Armaturenbrett rücken. Super.

Forza 4 - Mercedes 190E 2.5 16V

Alles in Allem ist Forza 4 von Turn10 wieder mal ein geniales Rennspiel und meiner Meinung nach wieder mal das Beste, was es aktuell auf der XBOX 360 gibt. Auch vor Gran Turismo 5 auf der Playstation 3 muss sich Forza 4 keinesfalls verstecken.

Positiv aufgefallen ist..

+ Geniale Grafik und tolle Lichteffekte
+ Hervorragende und gut balancierte Fahrzeugauswahl
+ Gute Steuerung- Sehr gut anpassbarer Schwierigkeitsgrad
+ Spannende neue Modi im Multiplayer-Modus (Rivalen,..)

(Leicht) Negativ aufgefallen ist..

- Weiterhin ein sehr einfaches Schadensmodell
- Keine Wetter-Effekte
- Lange Ladezeiten vor den Rennen

Fazit: Ich persönlich werde noch lange brauchen, bis ich Forza 4 durchgespielt habe. An der Motivation wird es bei diesem Titel aber sicher nicht scheitern! Was noch aussteht ist diese Woche das Spielen mit dem XBOX Wireless Racing Wheel – dann wird sich zeigen wir gut das Gefühl dabei rüberkommt. Von mir bekommt das Spiel eine Wertung von völlig frei geschossenen 92%, vor allem wegen der tollen Grafik und der gleichbleibend hohen Langzeitmotivation.

Angespielt: L.A. Noire (XBOX 360)

Gerade habe ich versucht herauszufinden, wann ich hier das letzte Mal über ein Spiel für die XBOX berichtet habe. Wenn ich mich nicht irre, war es ein kleiner Test über das Spiel F1 2010. Nun hat sich bei mir spontan die Gelegenheit ergeben, einen Blick auf das neue Spiel von Rockstar-Games zu werfen. Wie man es von Games von Rockstar kennt, dreht sich die Handlung meist um Sex, Verbrechen und Moral – diesmal allerdings von der anderen Seite: In L.A. Noire schlüpft man in die Rolle des aufstrebenden Streifenpolizisten Cole Phelps, einem Kriegsveteranen. Die Handlung ist rund um das Jahr 1947 angesiedelt und spielt sich in Los Angeles ab. Der Namenszusatz Noire ist auf den Film “noir” zurückzuführen, welcher sich mit ähnlichen Inhalten beschäftigte.

L.A. Noire Screenshot

Technisch basiert das Spiel zu 100% auf der bekannten Havok-Engine, die auch schon bei GTA IV eingesetzt wurde. Optisch ist L.A. Noire in einigen Szenen sehr detailverliebt – in anderen Szenen dann wieder etwas lieblos gestaltet. Vor allem die Szenen in Häusern oder Bars machen Eindruck, wohingegen die Fahrten durch die Stadt doch eher etwas trostlos wirken. Weiterhin wird sehr viel mit der Tiefenschärfe gearbeitet um auch ähnliche Effekte wie in Filmen aus den späten 40ern und frühen 50ern zu immititen. Da ich nur die XBOX 360-Version beurteilen kann, ist der Gesamteindruck hierzu natürlich etwas subjektiv.

Eine sehr spannende Zusatzinfo zum Game ist die interaktive Karte im Netz, auf der man sich schonmal ein genaueres Bild von der “Stadt der Engel” machen kann. Den Link dazu findet ihr hier auf latimesinteractive.com.

Der Langzeitspaß ist aufgrund der Vielfalt der Fälle und der Aufstiegsmöglichkeiten (Streifenpolizist, Detective Verkehrsdezernat, Detective Morddezernat,..) als hoch einzsutufen. Leider sind manche Fälle aber auch etwas langatmig und zum Teil auch eintönig – andere wiederum sehr spannend und auch durch einige Überraschungen gewürzt.

Neben der eigentlichen Story mit den “großen Fällen” kann man auf dem Weg immer wieder kleinere Fälle lösen, die einem durch den Verkehrsfunk durchgegeben werden. Des weiteren gibt es in dem künstlichen Los Angelese noch nahezu 45 Sehenswürdigkeiten zu entdecken, die weitere Punkte einbringen.

Nach meinen bisher 10 Stunden Spielzeit und einem Fortschritt von ca. 45% würde ich dem Spiel bisher folgende Noten geben:

Spielspaß: 2+, Grafik: 3, Ton: 2-, Langzeitmotivation: 2

Review: Forza Motorsport 3

Mein Review zu Forza Motorsport 3 hat sich leider eine Woche nach hinten verschoben, da meine XBOX spontan vor zwei Wochen den Geist aufgegeben hat und dann erstmal von Microsoft gecheckt und repariert werden musste. An dieser Stelle auf jeden Fall schonmal ein großes Lob an den Support von Mircrosoft, die meine XBOX innerhalb von fünf Tagen repariert und an mich zurückgeschickt haben. Klasse!

Ich war also nun gestern spontan im Media Markt und habe nach Forza 3 gesucht. Direkt ist mir die Limited Edition zum guten Preis von 69€ in die Hände gefallen. Da musste nicht lange überlegt werden. Schnell eingepackt und auf zurück zur XBOX.

Forza Motorsport 3

Forza Motorsport 3 (Image from forzamotorsport.net)

Erstmal hat mich die Limited Edition ziemlich begeistert, was die hochwertige Packung und die Ausstattung angeht: Ein 2GB Sandisk USB-Stick, ein Schlüsselanhänger und eine schön präsentierte Box fürs Ganze. Macht schon was her und rechtfertigt auf jeden Fall den Aufpreis von 8€ gegenüber der “normalen” Version.

Nun aber wirklich zum wichtigen Teil des Reviews: Wenn man die erste Disc einlegt, wird man erstmal gefragt, ob man die zweite Disk mit weiteren Wagen und Strecken auf der Festplatte installieren will. Nettes Feature! Ich sehe da aber Probleme bei Usern ohne Festplatte – wie kommen diese User an die Daten von der zweiten Disk ran während sie spielen?

Erstmal wird man im Spiel in den Saisonmodus geführt, der kalenderbasiert nacheinander verschiedene Events abfrühstückt. Sicher schön sorgenfrei aber wenig dynamisch. Ich habe mich dann schnell für den Veranstaltungsmodus entschieden, in dem ich selbst meine Rennen timen kann und auch wiederholen kann.

Das erste Rennen in einem Audi R8 zur Einführung ist wirklich ein guter Einstieg, auch wenn es etwas den Eindruck trübt, den man gewinnt, wenn man dann das erste mal in sein eigenes Auto einsteigt! Zur Auswahl stehen einige Kleinwagen mit zweistelligen PS-Zahlen. Zur Einführung super, aber eben kein Audi R8!

Forza Motorsport 3 (image from forzamotorsport.net)

Forza Motorsport 3 (Image from forzamotorsport.net)

Schnell gewinnt man die ersten Rennen, bekommt mehr Erfahrungspunkte (das Erfahrungsmodell wurde gegen Forza 2 nicht verändert) und gewinnt auch ein paar Autos. Schon nach wenigen Rennen bekommt man dann einen flotteren Flitzer und die ersten Level der Fahrerwertung werden überwunden.

Das Fahrgefühl ist genial, vor allem mit dem Wireless Racing Wheel. Die Grafik ist ein Oberhammer. Sofort fällt einem auf, wie weit man auf den Strecken gucken kann. Das habe ich noch in keinem Spiel so gesehen! Außerdem macht der Ton einen wirklich guten Eindruck. Einfach eine Runde Sache, die einem immer wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubert.

Über den Langzeitspaß muss ich dann nochmal ein gesondertes Review schreiben. Alle Fragen und Anmerkungen können gern über die Kommentare weitergegeben werden, ich werde die Sachen dann prüfen und in das Review nachpflegen.

Sega Rally für die XBOX 360

Nach langer Pause habe ich mir am Wochenende mal wieder zwei Spiele für die XBOX gegönnt. Neben Ace of Combat 6 hat vor allem Sega Rally meiner Aufmerksamkeit geweckt. Heute habe ich das Spiel mal reingeworfen und sah mich sofort an die alten SEGA Spielhallenklassiker erinnert, wobei der Name Klassiker sicher etwas zu hoch gegriffen ist.

Sega Rally ist eine witzige schnelle Arcade-Umsetzung eines Rallyspiels – nicht mehr, nicht weniger. Fehlernder Realismus und eine grottige Steuerung tun ihr übriges. Meiner Meinung nach eine glatte Schulnote fünf. Gottseidank habe ich nur 12 Euros dafür hingeblätter.

Weiteres folgt, sobald Ace of Combat 6 meinen Briefkasten erreicht hat!

Medien vom MAC auf die XBOX360

Seit geraumer Zeit versuche ich vergeblich, meine Videos und Musik von meinem Rechner auf die XBOX zu bekommen. Bevor ich auf den MAC umgestiegen bin, habe ich auf dem PC etliche Ansätze getestet und kein einziger hat auch nur Ansatzweise funktioniert.

Erster Versuch: Die Medienfreigabe über den Windows Media Player (Standardvorgehen) hat keinen Erfolg gebracht. Mal hat die XBOX den PC nicht gefunden, mal hat sie sich dermassen weggehängt und ein weiteres Mal konnte ich einfach keine Medien abspielen.

Zweiter Versuch: Etliche Tools von Drittanbietern, die das selbe tun sollen wie die Freigabe über den Windows Media Player. Das Ergebnis auch hier: Abstürze, keine Funktion und total unzuverlässig.

Dritter Versuch: Mit dem Windows XP Media Center Edition gibt es die Möglichkeit, einen Windows Media Center Externder zu nutzen. Hierbei greift die XBOX auf die Funktionen des Mediacenters des PCs zu. Das Ergebnis: Die XBOX spielt manchmal Medien ab, unterstützt aber nur gaaaanz spezielle Formate. Absolut unbrauchbar! Immerhin preist Microsoft die Lösung als Premium-Lösung an.

Nachdem ich schon verzweifelt aufgegeben hatte, bin ich letzte Woche zufällig auf das Tool “connect360” gestossen. Dieses Tool soll Mediastreaming auf die XBOX in beliebigen Formaten in Echtzeit ermöglichen. Ich dachte eigentlich, wenn die MICROSOFT XBOX nichtmal mit einem PC redet, wieso dann mit einem MAC? Einen Versuch war es trotzdem wert.

Kurzum: Tool installiert, gestartet, XBOX angeschaltet, läuft! Ich war absolut überrascht, das hatte ich nun wirklich nicht erwartet! Daumen hoch für dieses Top-Tool. Daumen tief nach unten für das stümperhafte Microsoft Gefrickel..