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Der steinige Weg zu OS X 10.6 “Snow Leopard”

Voller Vorfreude bin ich in diese Woche gestartet. Snow Leopard war früh genug bestellt und lag dann auch am 31.08. in der Post. Leider bin ich erst heute dazu gekommen, es auf mein MacBook zu spielen.

Kapitel 1: Installieren – oder der Versuch es zu tun.

Kurzum nach dem Backup am Wochenende die DVD ins Superdrive gemurmelt und den Dingen geharrt, die da kommen sollten. Ein schönes Menü kommt, die Installation kann losgehen. Ein paar Haken setzen, der Ladebalken füllt sich. Bei etwa einem Viertel steigt die Installation aus und der Mac bootet neu – ist das so gewollt? Eher nicht.

Kapitel 2: Wo ist mein Superdrive?

Nichts böses gedacht, immernoch 10.5.8, schnell nochmal die Installation starten. Die DVD kam schon beim Booten wieder raus. Nun schnell die DVD wieder rein und neu starten. Weit gefehlt! Wo ist die DVD geblieben? Die DVD kommt nach 20 Sekunden wieder raus – nicht lesbar wie es scheint. DVD kaputt? Schnell mal eine andere DVD rein – selbes Spiel – das Superdrive liest keine DVDs mehr. Auch nicht nach dem ROM Refresh.

Update: Nach mehrmaligem Rom-Reset und Open-Firmware Reset läuft es erstmal wieder. Keine Ahnung wieso!

Kapitel 3: Wie kommt Snow Leopard ohne Laufwerk auf meinen Rechner?

Schnell mal ein bisschen gegooglet, aber nicht so recht was gefunden. Einfach mal aus reiner Intuition die DVD in den Windows Laptop gewürfelt und siehe da: Ein hübsches Menü mit dem Hinweis auf eine CD/DVD-Freigabe für andere MACs. Das klingt doch schonmal vielversprechend. Nachdem es installiert war, war die DVD auf dem MAC leider nicht zu sehen und es vergingen weitere 20 Minuten bis ich die richtigen Kommandos für den Terminal hatte, um die DVD sichtbar zu machen.

Kapitel 4: Installation vom freigegebenen Laufwerk (Windows PC)

Nachdem die DVD eingebunden war, konnte ich die Installation davon starten. Soweit, so gut. Er zieht einige Daten über das Netzwerk rüber auf den MAC und rödelt dann etwa 15 Minuten. Das Ergebnis? Das Laufwerk “Macintosh HD” ist fehlerhaft und muss repariert werden. Hut ab!

Kapitel 5: Festplatte reparieren ohne Laufwerk

Wie kriege ich nun meine Berechtigungen gefixt, ohne eine Installations-CD einzuwerfen? Schwierige Frage. Erste Idee: Diskwarrier – kostenpflichtig. Zweite Idee: Single-User-Boot und fsck! Super Idee. Läuft und findet alle Fehler.

Kapitel 6: Ich will endlich installieren..

Nochmal flux die Installation vom Windows PC gestartet und nun läuft sie auch erstmal eine Weile durch. Etwa 45 Minuten dauert es, bis ein Reboot angedroht wird. Kein Problem! Willy Go! Voller Enthusiasmus wird gebootet. Nun wird es endlich klappen. Stunde 7 bricht an.

Kapitel 7: Ernüchterung, zweiter Akt

Die Maschine Bootet (guuut), lässt mich dann aber wieder im Stich (niicht guut). Nach dem Reboot läuft das alte 10.5.8 einfach normal hoch und erwartet meine Eingaben. Sollte hier nicht die Installation automatisch weitergehen? Also wieder nachhelfen. Schnell mal umgesehen, ein neues Image auf dem Schreibtisch mit dem Namen “OS X Installation” gefunden und kurzentschlossen nochmal gebootet – diesmal mit gedrückter ALT-Taste. Und siehe da, der MAC bootet vom neuen Image..

Kapitel 8: Endlich Fortschritte

Das jetzt beim Booten aufpoppende Menü erinnert an die Installation von Tiger und Leopard. Es geht vorwärts, wenn auch langsam.  Nochmal etwa 40 Minuten und er meldet: Fertig! Ich bin mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem ich den Worten nicht mehr glauben kann. Ein erneuter Reboot wird angedroht. Na dann mal los! Es wurde belohnt. Ich werde vom Intro von Snow-Leopard begrüßt. Ein steiniger Weg!

Kapitel 9: Die Anwendungen

Wie erwartet läuft erstmal garnix. Coolbook steigt aus und will neu gefüttert werden und was viel schlimmer ist: Mail stürzt nach dem Starten sofort ab (3-4 Sekunden). Aber die Lösung liegt auf der Hand: Lösche alle RSS-Feeds aus /Users/karlgustav/Library/Mail .. da kommt doch wohl wirklich jedes Kind drauf oder?

Für mich war die Installation von 10.6 Snow Leopard wirklich eine Horrortour. Ich habe jede Eventualität abgegrast und einige Fehler aufgedeckt. Mein MacBook ist nun wirklich kein Sonderfall! 10.5.8 als Basis, sauber und wenige Anwendungen, einfache Einstellungen, genug Platz auf der Platte.

Was ich nun mit meinem gestorbenen Superdrive mache, ist mir ein Rätsel. Auf jeden Fall aber werde ich es mit einer Mail an Apple versuchen.

Ich wünsche Euch mehr Glück bei der Installation.

Update: Mittlerweile läuft alles recht Rund. Es ist etwas flotter geworden habe ich das Gefühl. Alles Weitere folgt morgen in einem weiteren Review.

Hier noch einige problematische Anwendungen mit schneller Abhilfe:

iPhone OS 3.0 verfügbar

Den ganzen Tag über haben Millionen von iPhone-Nutzern auf das Update auf die iPhone Software OS 3.0 gewartet. Gegen 16:30Uhr habe ich von der mutmaßlichen Veröffentlichung um 19Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit gehört und dann auch brav um 19Uhr auf den Update Button gedrückt: 2.2.1 ist immernoch die aktuelle Version!

Zehn Minuten und einen Kaffee später ist es so weit, iPhone OS 3.0 wird heruntergeladen und installiert. Zunächst fällt nach dem ersten Start nur die neue Suchfunktion und das Diktiergerät auf. Weitere (von den angeblich) 100 Funktionen habe ich persönlich erst beim rumspielen entdeckt. Meines Erachtens sind viele der Funktionen nützlich, weniger nützlich und auch einige überflüssig.

Mir vereinfacht vor allem Copy/Cut + Paste die tägliche Arbeit und das ganze System fühlt sich irgendwie subjektiv schneller an. Wie stabil es ist, bleibt abzuwarten.

iPhone 3GS für Bestandskunden?

Nachdem auf der WWDC 2009 das neue iPhone 3GS vorgestellt wurde, haben sich sicher viele Bestandskunden mit iPhone oder iPhone 3G Gedanken gemacht, wie sie schmerzfrei zu einem neuen Modell kommen können. Hierzu gehör(t)e unter anderem auch ich!

Viele Gerüchte haben angegeben, es wäre garnicht möglich sich “freizukaufen”, andere sprachen von 15 – 25€ je Restmonat des laufenden Vertrages. Nun ist die Entscheidung über das Verfahren wohl gefallen. 25€ je Monat der Restlaufzeit sollen T-Mobile Kunden blechen, um in den Genuss des neuen iPhone 3GS zu kommen.

Meines Erachtens ist dies in anbetracht der gesunkenen Hardwarepreise durch Apple eine absolute Frechheit! Ich für meinen Teil werde jedenfalls bei meinem iPhone 3G bleiben – da die Änderungen (für meine Anforderungen) ohnehin nicht weltbewegend sind.

Link: Weiterführende Informationen auf Apfeltalk.de
Link: Produktinformationen zum iPhone 3GS

Apple WWDC 2009

Noch gut 28 Stunden, dann geht es schon los mit der Apple WWDC 2009. Ich bin dieses mal für meinen Teil besonders gespannt auf iPhone OS 3.0. Ich durfte das Ganze schonmal ausgiebig ausprobieren als ich mir ein “befreundetes iPhone” geliehen habe und bin daher besonders gespannt, welche neuen Features wirklich in der neuen Version vorhanden sein werden.

Weiterhin hoffe ich, dass es eine neue Beta von Snow Leopard (OS 10.6) geben wird, so dass ich auch hier neue Einblicke erhaschen kann. Wird morgen eventuell auch schon das neue iPhone vorgestellt oder wenigstens der Termin für die Veröffentlichung (17.07.2009) bekanntgegeben? Gestern konnte mir bei T-Mobile noch keiner eine Auskunft geben.

Alle weiteren inoffiziellen Infos gibt es wie immer auf Apfeltalk.de oder vielleicht morgen Abend auch hier bei mir. Offizielle Auskünfte erteilt die Apple Developer Connection.

MAC OS X Timemachine und Samba

Stunden habe ich bereits damit verbracht, mein MacBook dazu zu bringen, endlich seine Timemachine Backups auf meinen neuen kleinen Fileserver zu packen. Im Internet steht an jeder Stelle: Gar kein Problem. Einfach eine “leere und frische” Freigabe erstellen und dann Timemachine darauf sichern lassen.

Erster Haken:

Man muss dem Mac erst erzählen, dass er doch bitte auf “nicht unterstützte” Laufwerke sichern soll:

defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1

Diesen Befehl einfach im Terminal reinhacken. Mit der 0 am Ende kann man das Ganze wieder abschalten.

Zweiter Haken:

Timemachine kann selbstständig kein Image auf dem Samba Filer erstellen, nachdem man den ersten Schritt durchgeführt hat. Also muss man auf dem lokalen Rechner ein Image erstellen und dann auf den Server kopieren. Wichtig ist hierbei, dass das File den selben Namen hat, wie das File, welches Samba selbstständig anzulegen versucht. Der Name besteht aus dem Namen des Rechners und der MAC-Adresse vom Interface en0. Am besten ihr lasst Timemachine mal kurz auf dem Samba rödeln und merkt euch den Namen der Sparseimage-Datei, die er anlegt aber kurz darauf wieder löscht. Wichtig: Aus dem gemerkten Namen das .tmp löschen. Dieser Hinweis fehlt in allen Tutorials – daher funktionieren die meisten nicht.

Nun muss das neue Image lokal angelegt werden:

hdiutil create -size 150G -fs HFS+J -type SPARSEBUNDLE “gemerkt_ohne_tmp.sparsebundle”

Das Image nun noch auf das leere Samba-Share kopieren und den Backup-Vorgang manuell starten.

Voila!