Nachfüllbare Kapseln für die Nespresso: WayCap EZ

Auch wenn das Nespresso-System von Nestlé eines der bequemsten Systeme für den täglichen Kaffee bietet, hat es einen riesigen Nachteil: Bei jedem Kaffee entsteht eine große Menge Müll in Form von Aluminium (klassische Original-Kapseln) oder Kunststoff und Aluminium (Großteil der alternativen Kapsel). Die Kapseln aus Maisstärke erwähne ich an dieser Stelle nicht weiter, da diese meiner Meinung nach keine ausreichende Kaffeequalität gewährleisten können.

Schon in den letzten Jahren gab es immer wieder verschiedene Ansätze mit nachfüllbaren Kapseln wie z.B. Coffeeduck, Mister Barista oder Mycoffeestar, die aber jeweils zu große Nachteile in der Kaffeequalität oder in der komfortablen Bedienung aufwiesen. Zudem setzen auch einige dieser Systeme weiterhin auf Deckel mit Aluminium, die nach jeder Tasse ausgetauscht werden müssen (ca. 8-10 Cent/Tasse!). Irgendwie am Ziel vorbei. Einen sehr guten Überblick bietet der Vergleich von Utopia.de.

Auf Indiegogo ist mir dann vor zwei Wochen ein neues System aus Italien aufgefallen, welches in Turin entwickelt wurde: WayCap EZ. Das System setzt auf eine hochwertige Edelstahl-Kapsel mit Dichtungen und einem modularen Deckel, der je nach Körnung und Art des Kaffees gewechselt werden kann. Da das Crowdfunding-Ziel bereits erreicht war, waren die Kapseln schon eine Woche später da.

Neben den Kapseln selbst befindet sich in dem Set noch eine Kombination aus einem Reisebehälter und einem Trichter sowie ein kleiner Stößel, mit dem der Kaffee in der Kapsel komprimiert werden kann. Zu jeder Kapsel befinden sich dazu vier verschiedene „Tops“ im Lieferumfang, die für die verschiedenen Körnungen des Kaffees eingesetzt werden können. Gemeinsam mit einer großen Menge an Ersatz-Dichtungen und einer kurzen Anleitung fehlt auf jeden Fall nichts, damit man sofort loslegen kann.

Durch den Trichter ist die erste Kapsel sehr schnell befüllt und es kann losgehen. Offiziell ist die Kapsel mit einem Großteil der auf dem Markt verbreiteten Nespresso-Maschinen kompatibel. Die größte Herausforderung bei dieser Art der Zubereitung ist die Wahl des richtigen Kaffees mit dem richtigen Top. Auch nach vier Tagen probieren wir noch immer herum haben aber auch schon einige sehr leckere Espresso herausbekommen.

Bei konsequenter Nutzung des Systems ergibt sich für mich pro Jahr in etwa folgende Rechnung in Bezug auf Kosten und Nachhaltigkeit:

10 Cent / Kapsel (5 Gramm Espresso pro Kapsel bei 20€/KG) statt 37 Cent

Bei uns gehen jeden Tag ca. 6 Tassen Kaffee durch, so dass wir bei jeden Tag 1,62€ einsparen. Das ergibt im Jahr bei pessimistischer Rechnung (200 Tage) mehr als 320€.

Dazu kommt, dass mit jeder Kapsel 5 Gramm Aluminium eingespart werden. Das ergibt bei oben genannter Menge 6 KG Aluminium, die im Jahr eingespart werden können!

Natürlich haben die nachfüllbaren Kapseln auch einen Preis: 52€ kostet das Set aus zwei Kapseln mit Stößel und Aufbewahrung/Trichter. Wenn man das oben nachrechnet, hat man diese Kosten im zweiten Monat schon wieder eingespart.

Fazit: Wir sind sehr begeistert von diesem System und werden sicherlich alle weiteren Erkenntnisse teilen. Dazu wird es auch eine kleine Sammlung der geeigneten Kaffeesorten geben.

Zum Produkthttps://www.indiegogo.com/projects/new-waycap-ez-refillable-capsule-for-nespresso-coffee#/

Hinweis: Dieser Beitrag wurde ohne Kontakt zum Hersteller und ohne Sponsoring erstellt.

INSTAGRAM: FOCUS Mares AX 2016

Die Suche nach der passenden Ergänzung zu meinem Rennrad hat sich schon insgesamt zwei Jahre hingezogen. Da wir in der letzten Zeit immer mehr auf unseren Rädern sitzen, war es jetzt aber wirklich genau die richtige Gelegenheit, die Entscheidung zu forcieren und endlich einen neuen Drahtesel einziehen zu lassen. Aufgrund der Tatsache, dass ich mit Mountainbikes noch nie etwas anfangen konnte und mir die klassischen Trekking-Räder einfach zu schwer und zu „komplett“ sind, habe ich mich am Ende für ein Cyclocross von FOCUS entschieden. Das Mares AX aus dem Jahr 2016 ist ein sehr einfaches Rad mit einer sehr ausgeklügelten Geometrie. Ich glaube wir werden viel Spaß gemeinsam haben!

Natürlich werde ich auch weiterhin berichten, wie die ersten Fahrten gelaufen sind und mich bis dahin diebisch freuen, dass ich ohne Rücksicht auf das Materiel Kopfsteinpflaster und Bordsteinkanten hinter mir lassen kann.

INSTAGRAM: Augsburger Radlnacht 2017

Am vergangenen Wochenende fand in Augsburg die Radlnacht statt. Über 6000 Radfahrer haben mit uns die Gelegenheit genutzt, mit ihren Rändern die Straßen von Augsburg zu genießen. Los ging es am Herkulesbrunnen und dann 14 Kilometer durch die Stadt bis zum Stadion Rosenau. Wir sind im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei!

Augsburger Radlnacht 2017 #augsburg #radlnacht #rennrad #2017

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INSTAGRAM: Flohmarkt an der Elbe in Dresden

Eigentlich nehmen wir uns mindestens ein Mal im Monat die Zeit, den wunderschönen Flohmarkt an der Elbe zu besuchen. Bislang haben wir immer ein paar schöne Dinge gefunden, die uns im Alltag große Freude bereitet haben. Diesmal ist es wirklich in die Antike Richtung abgedriftet: Neben einem alten Wecker aus der DDR-Zeit von Ruhla haben wir noch ein paar alte Stiftschachteln, einen Pionierkalender und eine LOMO für den Nachwuchs ergattern können.

Ich kann euch nur empfehlen, auch selbst mal auf dem Flohmarkt vorbeizuschauen. Im Gegensatz zu vielen anderen Märkten in Deutschland gibt es hier wirklich noch Dinge von Nebenan und weniger Gürtel und Feuerzeuge aus der Neuzeit. Ein Tipp noch an dieser Stelle: Die Termine für den Flohmarkt findet ihr auf der Seite von MELAN (Link). Grundsätzlich findet der Flohmarkt aber fast jeden Samstag statt.

INSTAGRAM: Der Umzug ist erledigt!

An nur einem Wochenende haben wir den Umzug in die neue Wohnung gemeistert. Die neue Wohnung ist an einem wundervollen kleinen Platz gelegen und wir sind umgeben von kleinen Läden und sehr netten Nachbarn! Am Ende war es die absolut richtige Entscheidung, die meisten Möbel selbst zu bauen: Alles passt zusammen und wir haben die Aufteilung der Räume und Möbel genau so gewählt, das der Platz richtig gut genutzt ist.

INSTAGRAM: Bahnhofsbogengalerie Dresden

Auch wenn ich jetzt schon fast vier Jahre in dieser Stadt lebe, fallen mir immer wieder kleine Dinge am Wegesrand auf. Allein Das ist ein Grund, viel mehr Wege zu Fuß zurückzulegen und sich mehr auf seine Umgebung zu konzentrieren, anstatt einfach achtlos daran vorbei zu rauschen. Dieses Fundstück befindet sich direkt in Dresden-Friedrichstadt in direkter Nähe zum Bahnhof-Mitte und schmückt die geschwungenen Bögen der Eisenbahnbrücke.

#bahnhofsbogengalerie #dresden #graffiti #friedrichstadt

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INSTAGRAM: Bistro T1 am Kraftwerk Mitte

Total versteckt aber eine echte Schönheit! Das kleine BistroT1 am Kraftwerk Mitte in Dresden in direkter Nähe zur Staatsoperette und dem Theater Junge Generation ist einfach unglaublich liebevoll hergerichtet und es gibt wunderbare Kuchen und warme Snacks Quiche oder Eintöpfe.

INSTRAGRAM: Mountainbiking auf der Seiser Alm

Wir hatten kürzlich das große Glück, einen kurzen aber wunderbaren Urlaub auf der Seiser Alm in Südtirol zu verbringen. Neben tollem Essen und perfektem Wetter haben wir auch die Mountainbikes dazu genutzt, uns auf der Alm auszutoben. Auch für einen satten Sonnenbrand hat es gereicht!

Frühjahrsputz am Rennrad und gute Vorsätze

Die ersten Sonnenstrahlen finden so langsam den Weg durch die Wolkendecke und die Eishügel auf den Gehwegen sind auf dem Rückzug. Das wurde langsam auch wirklich Zeit, nachdem wir hier in Dresden gute fünf Wochen in Frost und Schnee herumgelaufen sind. Was bietet sich nun bei der Aussicht auf sonnigere und wärmere Tage mehr an, als auch das Rennrad wieder fit für die Straße zu machen. Die Schaltung am Bianchi musste neu eingestellt werden und auch die Kette musste vom Fett des Vorjahres befreit werden. Dazu noch ein halbes Kilo Dreck aus dem Herbst aus den kleinen Ecken rausfriemeln und schon glänzt die schöne Dame wie neu. So sauber darf sie

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Da es für das Rennrad auf der Straße aktuell noch nicht taugt, wird der Bewegungsdrang bis dahin dadurch gestillt, dass es jeden Morgen für eine Stunde in die Laufschuhe geht. Mal sehen, wie lange die Motivation anhält!

Kollaboration im Projekt mit Dropbox Paper

Wer in Projekten – möglicherweise sogar in agiler Form – zusammenarbeitet, steht immer wieder vor dem Problem einer sinnvollen Art der Zusammenarbeit. Auch wenn das Internet und die digitalen Helfer wie Smartphones oder Tablets es sehr leicht erscheinen lassen, gemeinsam an Dokumenten, Meilensteinen oder Zeitplänen zu arbeiten, kommt es am Ende noch immer auf die geeignete Plattform an. Dienste wie Google Drive, Apple iCloud oder Slack bieten vielfältige Möglichkeiten, Informationen im Team auszutauschen und zu diskutieren. Immer wieder stößt man dabei aber an die Grenzen, dass keiner der Dienste wirklich alle notwendigen Belange der Kollaboration im Projektmanagement abdecken kann und damit eine Mischkultur notwendig wird, die wiederum dafür sorgt, dass Dokumente und Wissen über verschiedene Dienste verteilt werden müssen. Das möchte niemand.

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Bild-Quelle Dropbox Paper (https://www.dropbox.com/paper)

Ziemlich lange schon gab es eine Beta-Phase des Kollaborationsdienstes Dropbox Paper, der von der Öffentlichkeit aber überraschend wenig Beachtung erfahren hat. Dropbox als reiner Dokumentenstore und Cloud-Service ist wohl jedem ein Begriff, dass man dort nun auch Dokumente bearbeiten und mit anderen Personen teilen und diskutieren kann, ist ein neuer Aspekt, welcher Dropxbox Paper in die Nähe der bereits oben genannten Kollaborationsdienste bringt. Besonders die Strukturierung durch Vorlagen wie z.B. Agenda, Notizen oder Projektpläne führt zu einer guten Grundstrukturierung der Projekte. Innerhalb der Dokumente können alle Mitarbeiter direkt inline in die Diskussion einsteigen und so an der Qualität der Dokumente Mitarbeiten.

Ob sich Dropbox Paper durchsetzen wird, kann man wohl erst in einigen Monaten beurteilen. Die Ansätze sind auf jeden Fall spannend und ich empfehle jedem, die kurze Tour auf der Seite von Dropbox Paper durchzugehen und selbst zu bewerten, welche Vorteile sich für die eigene Art der Zusammenarbeit ergeben.

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