Archive → September, 2009
Fotostream: Four seasons!
Tutorial: Juniper Network Connect + OS X 10.6 Snow Leopard
German Version (english at the end):
Ich denke jeder kennt schon die Lösung, wie man Juniper Network Connect 6.X unter Snow Leopard zum Laufen bringt. Bei 90% der Leute klappt das aiuch wunderbar. Hier nochmal ein Verweis auf die Lösung:
http://forums.juniper.net/jnet/board/message?board.id=SSL_VPN&message.id=4965
Ein Problem löst dieser Fix aber nicht! Viele haben das Problem, bei einer laufenden Session Verbindungsabbrüche zu haben. Nach stundenlangem Sniffen und Suchen habe ich herausgefunden, dass dies mit der Routingtabelle unter Snow-Leopard zusammenhängt. Deaktiviert mal alle unbenutzten LAN-/WLAN-Verbindungen eures MACs, die aktiv sind (auch und besonders virtuelle Verbindungen!). Juniper Network Connect scheint Probleme mit dem Löschen der Default-Routen zu haben.
Nachdem ich die virtuellen Adapter, die ich eh nicht brauche, deaktiviert hatte und nur noch meine aktuelle Internetverbindung aktiv war, konnte ich Network Connect (bei mir noch 6.3.0) problemlos nutzen!
English Version:
I think everyone found the solution for getting Juniper Network Connect running under MAC OS X 10.6 Leopard. The following link points to the given information:
http://forums.juniper.net/jnet/board/message?board.id=SSL_VPN&message.id=4965
One major problem is not solved by this workaround: Established connections are not usable or dropping several packets in a flow. After hours of sniffing and searching I was able to discover that this problem is influenced by the routing-table. Please deactivate every unused (also virtual) connections on your MAC, which could bring a default-route into your routing-table (netstat -rn). Juniper Network Connect seems to have problems to drop the existing routing entries so the stream is unstable or unsable.
After erasing all unused connections I could use my default LAN-Connection (dhcp) to establish a perfectly working connection through Juniper Network Connect.
LOGS
rmon.warn adding back the missing route to 0.0.0.0/0.0.0.0 with gw 0.0.0.0, metric 1, if_id 9
rmon.info Adding route: 0.0.0.0/0.0.0.0 -> 0.0.0.0 (metric:1) (if_id:9)
rmon.warn deleted route to 0.0.0.0/0.0.0.0 with gw 0.0.0.0, if_id 7 reappeared
rmon.info Deleting route: 0.0.0.0/0.0.0.0 (routemon.cpp:1979)
rmon.error Failed to delete route. No such process (routemon.cpp:1014)
Update
There was a comment from Matt with a question regarding identifying the unused connections: “Can you post info on how to identify and disable unused connections?”
Of course, Matt! You can identify the unused connections by having a look at your “System Preferences” “Network Pane”. There you will maybe find connections like “Ethernet (en2) or (en3)”. This interfaces may belong to things like Parallels or VMWare. Please try to deactivate these interfaces.
Tutorial: Photoshop CS4 Probleme mit Snow Leopard
Nach dem Update von MAC OS X 10.5 auf 10.6 war es mit in Adobe Photoshop nicht mehr möglich, beliebige Dateien als JPEG zu Speichern oder zu Exportieren. Bei neun von zehn Versuchen ist Photoshop kommentarlos abgestürzt und hat mich mit einer belanglosen Warnungsmeldung zum Senden an Adobe abgespeist.
Nun habe ich beim Suchen nach der Lösung einen Artikel von Adobe gefunden (Link), der auf ein CS4 Clean Script hinweist, mit dem alle Daten rund um Adobe Produkte aus der Reihe CS3 und CS4 gelöscht werden können. Da ich selbst noch Photoshop CS3 auf der Platte hatte, hielt ich es für eine gute Idee.
Ergebnis: Nach dem Clean Script und einer Neuinstallation von Photoshop CS4 läuft alles wunderbar und mein Fehler ist behoben. Ich hoffe dass ich mit diesem Hinweis dem ein oder anderen Photoshop-Nutzer helfen kann.
Link: Clean Script von Adobe
Fotostream: Biene auf Nahrungssuche
Resumee: Sieben Tage OS X 10.6 Snow Leopard
Ich hatte ja bereits kurz nach meinem Installationsreview von vergangener Woche versprochen, nochmal eine Nachlese bezüglich der Nutzung von OS X 10.6 Snow Leopard zu verfassen. Das Versprechen werde ich nun einlösen und hoffentlich ein paar Interessante Aspekte erwischen.
Snow Leopard ist schnell: Das Hochfahren dauert bei mir seit Snow Leopard nur noch etwa 30 Sekunden statt vorher 50 Sekunden. Das Herunterfahren dauert statt 30 Sekunden nur noch knappe 10 Sekunden (WOW!). Auch das Thema Ruhezustand ist verbessert worden. Der MAC legt sich nach dem Schließen der Klappe schon nach etwa einer Sekunde schlafen – das Aufwachen dauert aber immernoch ein paar Sekunden mehr. Generell fühlt sich das System selbst auf meinem MacBook der ersten Generation einfach ein wenig schneller an!
Quicktime X: Seit Snow Leopard bietet Apple Quicktime X anstatt des klassischen Quicktime Player an. Es wurde vorher auf Webseiten viel gelobt und gemutmaßt – aber wo sind nun diese tollen Neuerunge? Bis auf ein moderneres Interface und einen “kostenlosen” Fullscreen-Modus konnte ich da nix weltbewegendes finden.
Safari 4.0: Safari 4.0 gab es ja schon vor Snow Leopard, jedoch sind die Plugins nun unabhängig vom Browser-Kern und können einzeln abrauchen, ohne den Browser selbst zum Absturz zu bringen. In der Theorie ein Killer-Feature – in der Praxis raucht mein Safari immernoch ab, wenn mein Flash-Player klemmt.
Exposee: Das Exposee ist wirklich klasse geworden. Einmal kurz F9 gedrückt und man bekommt eine tolle Übersicht über alle geöffneten Fenster. Hier ist wirklich einiges besser geworden. Zudem kann man sich nun auch alle offenen Fenster einer einzelnen Anwendung anzeigen lassen. Klasse!
Bilder-Import-Assistent: Gestern habe ich mal wieder meine Kamera an den MAC angeschlossen und wurde von einem schicken und funktionalen Menü zum Bilderimport überrascht. Hier ist nun vieles einfacher geworden und man bekommt eine bessere Übersicht über die zu importierenden Bilder inkl. ein paar Gimmicks wie EXIF-Vorschau.
Stabilität: Ich habe immernoch ab und an Probleme mit dem System, so dass mir einzelne Anwendungen abschmieren, die eigentlich kompatibel sein müssten. Nach und nach entdecke ich ein paar Lösungen, bin aber wie im Falle von Aperture 2.1.4 noch lange nicht zufrieden!
Man muss schon sagen, dass sich die 29€ für das Update von 10.5 auf 10.6 gelohnt haben. Ein paar nette Features kamen hinzu, andere wurden überarbeitet. Vieles ist aber, soweit für den Benutzer ersichtlich, beim alten geblieben, was ja sicher nicht immer schlecht sein muss! Beim Thema Stabilität und Kompatibilität muss sich 10.6 bei mir allerdings noch beweisen..

