Hendrik Kahmann

RC-Racing: Mein fertiger HPI MT2 Brushless-Umbau

by Hendrik Kahmann on Jul.05, 2010, under Neuigkeiten, RC-Car

Seit etwa zwei Wochen ist er nun fertig, mein auf Brushless-Antrieb umgebauter HPI MT2 Monstertruck. Ich habe ihn, total kreativ, “MT2-E” getauft. Im Folgenden nun ein paar Details und ein kleines Tagebuch zum Umbau:

Phase 1: Suchen eines geeigneten Chassis

Etwa drei Wochen habe ich eBay jeden Tag aufs Neue nach einem passenden HPI MT2 Nitro-Monstertruck im guten Zustand gesucht. Schlussendlich habe ich einen ausgeschlachteten MT2 gefunden, der bereits vom Vorbesitzer auf Brushless umgebaut werden sollte. Dieses Projekt hat der Vorbesitzer leider/gottseidank niemals abgeschlossen. Der MT2 war in einem durschnittlichen Zustand. Alle Chassisteile waren intakt aber es fehlte die komplette Kraftübertragung zwischen dem vorderen und dem mittleren Differential. Dafür war die Karosserie mit LED-Lichtern versehen. Nettes Gimmick! Kosten: 56€ + 34€ für Ersatzteile.

HPI MT2 Brushless Conversion

HPI MT2 Nitro

Phase 2: Die Suche nach einer passenden Akkuhalterung

Was gibt es denn wohl für den MT2 für eine schöne passende Akkuhalterung aus dem Zubehör in einschlägigen Shops? Richtig. Keine! Da bleibt einem also wohl nichts anderes übrig, als selbst eine passende Halterung anzufertigen oder aus anderen Bauteilen zu improvisieren. Vor allem flexibel soll die neue Halterung sein!

Neben zwei Alu-Einschraubwinkeln und einigen Klettschnallen war das ganze schnell zusammengestellt. Es mussten nur flux die passenden Löcher für die Befestigung in das Chassis gebohrt werden und schon konnte der erste Probelauf stattfinden. Auch nach fast 15 Akkuladungen sitzt alles Bombenfest und verrichtet einen guten Dienst. Kosten: 3€ für die Klettbinder.

HPI MT2 Brushless Conversion

Akkuhalterung aus Einschraubwinkeln mit Klettbindern

Phase 3: Die passende Motorhalterung muss her!

In Phase drei habe ich im Zubehör nach einer möglichst einfachen und effektiven Motorhalterung mit flexibler Befestigung und einer guten Wärmeableitung gesucht. Fündig wurde ich am Ende bei in-racing, die für unter 20€ eine Schellenbefestigung mit Kupferblättchen zur Wärmeübertragung bieten. Befestigt habe ich die Halterung mittels bestehender Löcher, die ich verbreitert habe. Die Halterung ist nun mittels Langbohrungen von einem 11er bis zu einem 16er Ritzel verschiebbar und bietet dem Motor einen enormen Seitenhalt. Kosten: ca. 20€

HPI MT2 Brushless Conversion

Motorhalterung von IN-Racing

Phase 4: Unterbringen des Servo, des Empfängers und des Reglers

Nachdem das Chassis durch den großen Akku und die komplett durchlaufenden Antriebsknochen doch sehr eng bemessen ist, musste für die Elektrik eine passende effiziente Lösung gefunden werden. Der Regler ist direkt zwischen Motor und Lenkung gelandet. Für den Servo und den Empfänger habe ich eine original Radiobox vom MT2 besorgt, zugeschnitten und dann mit den entsprechenden Elektrikteilen verbaut. So sind alle Teile gut untergebracht und durch die Radiobox kann ich die Elektrik auch in Windeseile demontieren, um an die Lenkung zu kommen. Als Servo kommt ein HiTech Digitalservo mit 8KG Stellkraft zum Einsatz. Motor und Regler entstammen dem Castle Creations Sidewinder Set (5700kv). Der Empfänger ist ein Traxxas TQ 2,4GHZ. Kosten: inkl. aller Elektrik ca. 180€.

HPI MT2 Brushless Conversion

Servo und restliche Elektrik

Phase 5: Kühlung

Da mein Mamba-Motor mit 5700kv nicht gerade ein Kühlwunder ist, habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich bei dem schweren Chassis keinen Tod des Motors riskiere. Lösung: Einen dicken Lüfter zur Zwangsbeatmung des Antriebs. Der Lüfter ist ein 40×40mm Lüfter (Brushless) mit 5v, so dass er direkt am Empfänger betrieben werden kann. Die Temperatur sinkt somit unter Last von vorher 71°C auf ca. 58°C. Super! Kosten: 5€.

HPI MT2 Brushless Conversion

Zwangsbeatmung des Motors

Phase 6: Abstimmung und Tuning

Bereits bei den ersten Testfahrten hat sich gezeigt, dass die Schwachstelle des alten HPI MT2 die Dämpfer sind. Durch fehlende Stellschrauben lassen sie sich sehr schlecht auf das neue Gewicht des MT2-E abstimmen. Da die Dämpfer ohnehin durchgerockt und undicht waren, habe ich sie dann gegen neue (schicke) Aludämpfer aus dem Tuning-Programm getauscht. Nun lässt sich der MT2-E super abstimmen und liegt auch viel besser in der Kurve. Kosten: 32€.

Das Fazit

Der HPI MT2 ist ein tolles Auto für einen Brushless-Umbau. Das Aluchassis bietet vielfältige Möglichkeiten zur Variation. Viele setzen das Mitteldifferential beispielsweise weiter nach hinten oder nach vorn, tauschen die Seite der Lenkung oder bauen den Akku oder Motor seitenversetzt ein. Ich denke man kann da beliebig viel Aufwand treiben. Diese Lösung ist wohl eine der einfachsten und führt dennoch ohne Probleme zum Ziel. Vorteil: Durch die ausbleibenden Grundveränderungen passen alle Standardteile des MT2 weiterhin. Ich würde den MT2 ohne Weiteres jedem empfehlen, der sich einen schnellen 1:10 4WD Truck bauen möchte. Die Gesamtkosten hielten sich mit ca. 330€ (Ready-to-Run) noch in Grenzen!

HPI MT2 Brushless Conversion

Der fertige MT2-E

HPI MT2 Brushless Conversion

Der fertige MT2-E

Zusammenfassung:

HPI RS4 MT2 Nitro Monster-Truck
Castle Creations Sidewinder 5700kv
Novak Ritzel 12z (Modul 1)
Traxxas TQ Link 2,4Ghz
SLS und LRP LiPos 2s (5000mah)
Topspeed: ca. 55km/h
Fahrzeit: ca. 14-18 Minuten

Für Rückfragen, Anmerkungen oder Mitteilungen aller Art steht euch die Kommentarfunktion offen!

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RC-Racing: Erstes Video zum MT2 Brushless Umbau

by Hendrik Kahmann on Jun.11, 2010, under RC-Car

Hier ein kleines Video zum HPI MT2 Brushless-Umbau. In dem Video tauchen auch Sebos Losi Micro-T und Daniels Traxxas Rustler auf. Viel Spaß!

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RC-Racing: HPI MT2 Brushless Conversion “MT2E” ist fertig!

by Hendrik Kahmann on Jun.10, 2010, under RC-Car

Fast sechs Wochen, etliche Ersatzteile und unzählige Stunden des Sägens, Feilens und Schraubens ist es endlich geschafft. Der HPI MT2 Nitro Truggy (Maßstab 1:10) ist nun endlich fertig auf Brushless-Antrieb umgebaut. Ich habe fast alle Teile improvisiert oder selbst hergestellt und bin auch ein klein bisschen Stolz auf den Renner ;)

Heute war nun die erste Feuerprobe mit den Arbeitskollegen auf dem weitläufigen Parkplatz und ich konnte einige Wertvolle Eindrücke gewinnen:

  • Der “MT2E” ist extrem wendig und hat durch Allrad eine sehr gute Traktion
  • Der “MT2E” ist schwer und daher etwas träge in der Gasannahme
  • Der “MT2E” bremst über alle vier Räder – ein riesiger Unterschied!
  • Der “MT2E” hält auf Anhieb und kommt rein rechnerisch auf ein Tempo von 67km/h

Nun noch ein paar Bilder zum Umbau:

HPI MT2 Brushless Conversion

Die Basis des Nitro-MT2

HPI MT2 Brushless Conversion

Akkuhalterung und Klettverschluss

HPI MT2 Brushless Conversion

MT2 mit allen elektrischen Bauteilen

HPI MT2 Brushless Conversion

Die fertige Heckansicht

HPI MT2 Brushless Conversion

Die fertige Frontansicht

Anregungen und Kritiken nehme ich in den Kommentaren gerne entegen. Die komplette Bildersammlung zur Brushless-Conversion gibt es hier auf Flickr!

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Apple: Das kurze iPad Review.

by Hendrik Kahmann on Jun.01, 2010, under Apple Macintosh

Glücklicherweise hatte ich schon am Freitag die Gelegenheit, selbst mal ein brandneues iPad WiFi in die Hand zu nehmen. Da will ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, ein kurzes Review zu schreiben! Ergänzt werden meine Eindrücke durch Berichte von Kollegen, die bereits ausgiebig die Möglichkeit hatten, das iPad zu testen.

1. Das iPad ist schwer – zu schwer?

Um das iPad entspannt auf der Couch zu nutzen, sprich mit einer Hand festzuhalten und mit der anderen Hand auf dem Bildschirm rumzufingern, ist das iPad ganz schön schwer. Bereits nach kurzer Zeit verspürt man das Bedürfnis, das iPad mal zur Seite zu legen oder mit irgendeinem Hilfs-Gegenstand auf dem Tisch hinzustellen. Ich persönlich hatte mir das iPad etwas leichter vorgestellt! Schade.

2. Das iPad ist schnell.

Schon beim ersten “Ansurfen” merkt man sofort, dass das iPad nicht “nur” ein großer iPod Touch ist. Alle Animationen sind super flüssig und es hakt an keiner Stelle. Applikationen starten sehr schnell und lassen sich (kleiner Seitenhieb an iPod Touch und iPhone) auch schnell beenden.

3. Das Display ist prima.

Das Display vom iPad ist wirklich klasse. Es vermittelt vom ersten Kontakt an üppige Farben und eine gute Helligkeit. Durch die tollen MultiTouch-Effekte auf dem Homescreen ist das quasi der erste angenehme Kontakt mit dem iPhone – der erste Eindruck zählt ja bekanntlich am meisten.

4. Die Akkulaufzeit des iPad.

Nach den ersten Berührungen, ein paar Videos und ein paar Apps sinkt der Ladestand des Akkus nur sehr langsam. Nach dem was ich aus Berichten erfahren habe, hält der Akku bei normaler Nutzung etwa 8-9 Stunden (iPad WiFi). Videos verkürzen die Akkulaufzeit jedoch erheblich! Die Standbyzeiten müssen sich noch beweisen – hier verzichte ich mal lieber auf Spekulationen.

5. Die Onboard-Apps.

Die bereits installierten Apple-Apps wie z.B. der Kalender, Notizen, YouTube und auch der Email-Client sind super umgesetzt. Die Blätter-Funktion macht wirklich Spaß und die Apps sind weitaus übersichtlicher als die kleinen Brüder auf dem iPhone. Ein kleines aber witziges Detail: Sobald man iBooks herunterlädt, bekommt man eine kostenlose Ausgabe des Buches “Winnie Puuh” mit dazu. Schön!

Das Fazit zum iPad

Das iPad ist (Zitat von Herrn X) “[..] ein teures aber auch sehr praktisches Couch-Tablet, dass vor allem fürs Surfen sehr geeignet ist. Der “Wow-Effekt” lässt, vorausgesetzt man kennt die Vor- und Nachteile von iPhone und Ipod-Touch schon, leider schon nach dem ersten Tag spürbar nach. [..]”

Der App-Store ist leider noch etwas mager und die Preise für viele Apps liegen im Vergleich zu iPod-Touch und iPhone auf einem hohen Niveau. 15€ für eine einzelne App (z.B. iWork) sind keine Seltenheit.

Braucht man also wirklich ein iPad? Natürlich! ..Wenn man für ein Couch-Tablet zwischen 500 und 800€ ausgeben möchte und einem das iPad gefällt.

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Fotostream: Landpartie Schloss Gödens 2010

by Hendrik Kahmann on May.26, 2010, under Fotostream

Hier ein paar Impressionen zur Landpartie 2010 auf Schlöss Gödens in Sande vom vergangenen Pfingstwochenende:

Landpartie Schloss Gödens

Landpartie Schloss Gödens

Landpartie Schloss Gödens

Den kompletten Satz Fotos gibt es hier: Flickr!

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